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Der Pendlerrechner des Bundeministeriums für Finanzen - neu und verbindlich ab 2014 Pendlerrechner  


Pendlerförderung - Änderung des Einkommensteuergesetzes Parlament

Folgende Änderungen ab dem Kalenderjahr 2013 (bzw. für Lohnzahlungszeiträume, die nach dem 31.12.2012 enden) sind am 27.02.2013 beschlossen worden. Die Aufrollung durch den Arbeitgeber hat bis spätestens 30.06.2013 zu erfolgen.

  • Pendlerpauschale auch für Teilzeitkräfte:
    Der Anspruch auf ein Pendlerpauschale liegt nun auch schon dann vor, wenn mindestens an 4 Tagen im Kalendermonat die Strecke Wohnung – Arbeitsstätte zurückgelegt wird (statt bisher mindestens an 11 Tagen)
    - Werden Familienheimfahrten als Werbungskosten berücksichtigt stehet daneben kein Pendlerpauschale Wegstrecke vom Familienwohnsitz zur Arbeitsstätte zu.
    - Pro Arbeitnehmer steht maximal ein volles Pendlerpauschale im Kalendermonat zu.
    - Arbeitnehmern, die ein arbeitgebereigenes Kfz auch für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nutzen können, steht kein Pendlerpauschale (und auch kein Pendlereuro) zu. Diese Bestimmung tritt abweichend erst mit 01.05.2013 in Kraft.
  • Jobticket:
    Die Möglichkeit, dem Arbeitnehmer ein „Jobticket“ steuerfrei zur Verfügung zu stellen, wird ausgedehnt . Der Arbeitgeber soll die Möglichkeit erhalten, auch jene Arbeitnehmer, die keinen Anspruch auf ein Pendlerpauschale haben, zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit einem öffentlichen Verkehrsmittel befördern zu lassen, ohne dass dies beim Arbeitnehmer zu einem steuerpflichtigen Sachbezug führt. Diese Regelung soll auch für jene Fälle gelten, in denen der Arbeitgeber nur einen Teil der Kosten übernimmt.
  • Pendlereuro:
    Pendlern, die einen Anspruch auf das Pendlerpauschale haben, soll ein zusätzlicher Absetzbetrag gewährt werden. Die jährliche Höhe dieses Absetzbatrages errechnet sich aus "einfache Fahrtstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte" multipliziert mit Faktor zwei.
  • Erhöhung des Pendlerzuschlages von EUR 141  auf EUR 290:
    Damit auch Arbeitnehmer mit geringerem Einkommen von der erweiterten Pendlerförderung profitieren können, soll der Pendlerzuschlag von 141 Euro auf 290 Euro angehoben werden, sodass insgesamt bis zu 400 Euro an Negativsteuer zustehen können.

→ Info des BMF zur Pendlerförderung GZ BMF-010222/0034-VI/7/2013 vom 25.03.2013 
→ Änderung der Lohnkontenverordnung siehe BGBl II 84/2013 vom 26.03.2013
Neuauflage Formular 
L34
→ Pendlerverordnung des Bundesministeriums für Finanzen: BGBl. II Nr. 276/2013